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Weltweit sind rund 3,5 Milliarden Menschen online, mehr als 46% davon sind E-Commerce-Nutzer. Die Zahlen steigen weiter. Das klingt beeindruckend, nicht wahr?

Die Internetinfrastruktur verbindet die Welt und schafft damit günstige Voraussetzungen für die Entwicklung des grenzenlosen Handels. Nicht nur Konsumenten, sondern selbst der Markt werden in die virtuelle Umgebung eingebunden. Immer mehr wird es vom sogenannten „No-Line-Handel“ gesprochen, in dem Online und Offline fließend ineinander übergehen. Viele Stores verkaufen ihre Produkte auch online und Online-Shops eröffnen im Gegensatz Ladenlokale. Zeit- und ortsunabhängig Shoppen bringt neues Potenzial mit sich und revolutioniert unser Einkaufsverhalten schon heute.

Dabei haben die E-Commerce-Märkte außerhalb der EU, insbesondere der russische Online-Markt, die höchsten Wachstumstrends. Die Stärke des Rubels seit Anfang 2017 hat in Russland die Nachfrage nach ausländischen Waren beeinflusst. In einem offiziellen Kommentar der Zentralbank von Russland wurde berichtet, ausländische Online-Shops machen keinen erheblichen Inflationsdruck auf die nationale Wirtschaft aus.  Das „on-the-move“ Shopping ist für Russen definitiv bequem, schnell und flexibel. Es wird wenig Zeit in den Einkaufsprozess investiert, stattdessen bekommt man eine verbesserte Verfügbarkeit von ausländischen Produkte, Home Delivery Services und andere Vorteile.

Die Perspektiven für die Weiterentwicklung des internationalen Online-Handels in Russland sind ziemlich positiv.  Auch wenn die russische Regierung plant eine Mehrwertsteuer von 18% für Einkäufe in ausländischen Shops einzuführen: Sollte diese Regelung irgendwann tatsächlich kommen, ist trotzdem mit einem weiteren Einstieg der Umsätze zu rechnen.

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